Aqua-Vitae
Wintergetreide
Einsatzmethodik / Getreidekulturen / Wintergetreide

Wachstum des Wintergetreides geschieht im Herbst bis zum Frosten. Bei der Temperatursenkung und der K?rzung der Tagesl?nge stocken die Wachstumsprozesse. Best?ndigkeit des Wintergetreides gegen die niedrigen Temperaturen ist ihre Haupteigenschaft. Im Herbst bei den Temperaturen 8-15°С ist die Produktivit?t der Fotosynthese noch sehr hoch. Die Pflanzen speichern in dieser Periode die aufl?sbaren Kohlenhydrate und die Aminos?uren aktiv ein. Der gr??te Teil von ihnen  befindet  sich  den Verzweigungsknoten. Allm?hlich verwandeln sich die Kohlenhydrate in die Zuckers, ihren Gehalt erh?ht sich bis 25 % (auf Trockensubstanz berechnet), was die Frostbest?ndigkeit gew?hrleistet.

Bei der Minustemperatur geschieht die Zellenentw?sserung, das Wasser geht aus Zytoplasma in den interzellul?ren Raum ?ber. Die Konzentration der Zellfl?ssigkeit w?chst in den Verzweigungsknoten, was der Eiskristallbildung im Pflanzensubstanz unter dem Einfluss der niedrigen Temperatur verhindert. Die Wachstumsstockung und ?bergang der Pflanzen am Anfang des Winters in den Ruhezustand erh?ht immer ihre Frostresistenz. Um alle ung?nstigen Winterbedingungen zu ?bertragen und danach die Vegetation wieder anzufangen und die vollwertige Ernte zu geben, sollen die Pflanzen die ausreichende Reserve der Zerst?rungssicherheit und Lebenskr?fte haben. Der Hauptgrund der Pflanzenzerst?rung in der Winterperiode ist Wassergefrieren in den interzellul?ren R?umen, indem sich dabei das Protoplasma entw?ssert. Hier geschieht die Kolloidkoagulation. Das ist ein irreversibler Prozess und er f?hrt zur Zerst?rung der Zellen.

Die Pflanzen verfallen sich nicht nur in der Winterperiode. Der bedeutende Teil der Pflanzen zerst?rt sich schon w?hrend der Saatphase. Besonders, wenn es im Boden die ungen?gende Feuchtigkeitsmenge gibt. Verfall der Pflanzen w?hrend der Fr?hlings-Sommer- Vegetation ?bertritt die Verluste in der Herbst-Winterperiode.

Sehr wichtige Bedeutung hat f?r die zuk?nftige Ernte die gleichzeitige Pflanzensaat. Die sich tiefer befindende Samen versp?ten oft mit dem Erscheinen der Keimen auf der Bodenoberfl?che. Das hat zur Folge den stabilen Wachstumsr?ckstand ihres Wurzelsystems und des Pflanzenoberteiles.

Besonders scharf kommt der Konkurrenzkampf w?hrend des St?ngelwachstums und des Zuwachses der vegetativen Masse. Die h?chste Pflanzenanzahl wird w?hrend dem Rohraustritt und ?hren vernichtet.

Die mehr entwickelten Pflanzen verbrauchen das Wasser und die N?hrstoffe intensiver, ?berholend in der Gr??e die geschw?chten Pflanzen, sie noch mehr unterdr?ckend und von der Sonne beschattend. Im Weiteren werden die Pflanzen wegen des Hinlegens vernichtet. Das Hinlegen geschieht auf dem Grund des ungen?genden Lichtdurchdringens zu den unteren Interknoten des Halmes. Auf den vernachl?ssigten Saaten geschehen die Zellenerstreckung und die Verd?nnung ihrer W?nde. Die gro?en Dosen der Stickstoffd?nger f?hren zur ?berm??igen Gr??e der Halme herbei, was darin die undichte Zellenverteilung hervorruft. Die Unterteile k?nnen die Obermasse nicht festhalten und die Pflanzen hinlegen. Deshalb m?ssen die Pflanzen von der Aussaat bis zum Reifen die notwendigen N?hrstoffe in den n?tigen Mengen und rechtzeitig bekommen.